
von Nevado

"Im Katzenheim träumte er noch davon ein so schönes Plätzchen, was zum Kuscheln und jemand der mich für immer lieb hat …" das wünschte sich einst Nevado und er fand sein Glück weil seine neue Katzenmutti noch gerne eine weiße Katze haben wollte. Sie hatte ja nur schon drei deshalb surfte sie mal wieder im Netz bei den Tierheimen. Fündig würde sie im Internet in Spanien Ansprechpartnerin Frau Judith Kowalczyk aus Hamburg. Dort rief sie an, denn dort sollte ein kleiner Kater namens Little Whisper vermittelt werden.
Leider stellte sich nach mehreren Telefonaten heraus, dass sie diesen kleinen Kater nicht nehmen konnten, da er nicht zu Leuten ziehen durfte die rauchten. Frau Kowalczyk hatte da aber eine nette andere Dame namens Frau Odenthal, die für den Bereich Oberhausen zuständig war, wo Mutti mit Kontakt aufnehmen sollte, vielleicht hätte sie ja was. Mutti schaute auf der Homepage
http://www.katzenheim-roquetas.de/ nach und verliebte sich sofort in mich.
Jetzt folgten wieder viele Telefonate mit Frau Odenthal. Oh je war das langwierig, denn die Tierschützer wollen natürlich sichergehen, dass es den Fellnasen im neuen zu Hause auch gut geht. Nach einer so genannten Vorkontrolle stand dann endlich fest, dass ich ein neues zu Hause in Aussicht hatte. Frau Odenthal erklärte Mutti, dass ich noch einige Zeit in Spanien bleiben müsse, denn ich hatte am ganzen Körper einen Pilz als man mich fand und der musste erst ausheilen da dieser sehr ansteckend für andere Katzen wäre. Oh je, warten und das kann meine Mutti heute noch sehr schlecht *lach*. Am 10.12.2003 war es dann so weit, ich durfte mit vielen anderen Fellnasen und Hunden die lange Reise antreten in ein Land das Deutschland hieß. Nach über 24 Stunden kam der Transport dann irgendwo dort an und Frau Odenthal brachte mich von Mönchengladbach aus zu meinen neuen Fellcheneltern. Dort kam ich dann auch am selben Abend noch hin, denn sie erwarteten mich schon sehnsüchtig. Oh hatte ich ein Glück, denn sie haben mich sehr lieb empfangen, Mama Klaudia, Papa Manfred und auch die Katzenoma war da.
Oh ich war nicht das einzige Fellchen, was ich ja bis dahin nicht wusste. 3 Spielkameraden waren gleich zur Stelle, um mich zu begrüßen: ein roter Kater den riefen sie
Sam, eine ganz schwarze namens
Dana und eine zierliche braun gestromte, sie nannten sie
Lena. War das aufregend nach der langen Reise. Ich bekam sofort gezeigt wo die Katzentoilette stand und auch, wo wir Fressen bekommen. Mensch habe ich gefuttert, so viel hatte ich schon lange nicht mehr zu mir genommen, wer weiß wann man wieder was gibt, dachte ich mir. Vor lauter Aufregung schlief ich dann auf der Couch ein - auf einer weichen Decke. Mensch war das gemütlich. Als Manfred und Klaudia dann zu Bett gingen, nahmen sie mich dort mit hin.
Und dies schrieb Mutti Klaudia einige Tage später Frau Odenthal
"Nevado geht’s sehr gut er scheint sich ausgeruht zu haben der tobt wie ein wilder durch die Wohnung. Kratzbaum rauf und runter und ich glaube es selbst nicht … mit Kater Sam fangen spielen. Mit Lena und Sam schmusen Nase an Nase. Nachts macht er es sich bei mir Kopfkissen bequem um zu schlafen. Nach so kurzer Zeit habe ich das nicht erwartet, denn Lena schläft immer bei Manfred auf dem Kopfkissen, Sam bei mir, aber nicht immer und als dann Nevado auf das Bett gehüpft kam na ja dachte ich, jetzt ist Ärger angesagt – nix da, er legte sich auf meine Füße und das war’s vorerst. Gegen ca. 3 Uhr in der Früh hatte er Schmusestunde, kenn ich von Lena, aber er ist schlimmer. Lieb schlimm, er wirft sich an dich, egal ob sein Hinterteil im Gesicht landet oder die Pfoten. Na ja, nach ca. 40 Min. toben ist er dann im Arm eingeschlafen, aber wenn ich mich bewegt habe dann musste er wieder anders liegen Hauptsache er hat Körperkontakt. Neugierig alles sehen und ausprobieren und mit Manfred toben bis er nicht mehr kann."
Dies ist auch so geblieben, denn ich bin am 11.12.2004 schon ein Jahr bei „Der Marx-Bande" und fühle mich sehr wohl bei denen. Was sich geändert hat, dass Frau Odenthal jetzt meine liebe „Tante Daggi“ ist und ich auch nicht mehr so dünn bin wie ich mal war. Dies und noch mehr kann man ja an den Bildern sehen auf unseren Homepage, die Mutti mit Hilfe von Frauke Pauli erstellt hat. Ich weiß nur, wenn Tante Daggi nicht so viel Vertrauen in Mutti gehabt hätte, wäre mein bester Freund Ary (auch aus dem Tierheim wo ich war) schon längst tot. So aber hat er die Chance bekommen, noch ein wenig zu leben, wie lange noch, weiß keiner, denn er hat ja Krebs. Im Moment geht es ihm sehr gut und das freut alle.
Seine Story könnt ihr unter
Ary nachlesen. Ach, das wollte ich noch sagen *lach* um den anderen Fellchen in Spanien zu helfen müsst ihr nicht gleich eine adoptieren, es gibt so viele andere Dinge die auch helfen und noch nicht mal was kosten, aber das könnt ihr bei uns unter
Patenschaften oder direkt bei
www.katzenheim-roquetas.de unter Helfen zu Helfen nachlesen.
Bis bald, "tschau" euer Nevado

 |